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Letzte Änderung am 2011-02-01 15:35:52 durch CynthiaBowers
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Man kommt sich ein bi?chen [[http://www.buyanessay.org/ buy essays]] vor wie ein Heimkehrer. Jemand der lange im Krieg war und dann wieder nach Hause kommt und alles hat sich ver?ndert. Und man steht drau?en vor der T?r. Wie bei Borchert. Man sieht alles und erinnert sich wie es fr?her war. Aber jetzt ist man nur noch Besucher. Und schaut von drau?en zu. Man ist nicht mehr dabei. Man wundert sich. Aber man geh?rt nicht mehr dazu. Nur noch zu Besuch. Lange nicht hier gewesen.
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Man kommt sich ein bi?chen vor wie ein Heimkehrer. Jemand der lange im Krieg war und dann wieder nach Hause kommt und alles hat sich ver?ndert. Und man steht drau?en vor der T?r. Wie bei Borchert. Man sieht alles und erinnert sich wie es fr?her war. Aber jetzt ist man nur noch Besucher. Und schaut von drau?en zu. Man ist nicht mehr dabei. Man wundert sich. Aber man geh?rt nicht mehr dazu. Nur noch zu Besuch. Lange nicht hier gewesen.


Revision [1904]

Bearbeitet am 2006-06-06 12:40:07 von YodaHome
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Revision [597]

Bearbeitet am 2005-07-25 18:36:39 von YodaHome
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Jetzt m?sste da rechts das Einkaufszentrum kommen. Gleich um die Ecke. Fr?her war da ja einfach freies Feld. Soweit das Auge reichte. Und dann ging alles ganz schnell: Plattmachen, Baustelle, ein riesiges Loch und ein paar Monate sp?ter stand dann dieses Ding da umgeben von tausenden, kostenlosen Parkpl?tzen. Das wurde extra hervorgehoben: kostenlos! Damals wu?ten wir ja auch noch nicht, dass im Laufe der n?chsten Jahre jeder halbwegs vern?nftige Mensch, der einen Fetzen Land besa? auf dem sich ein Auto unterbringen lie?, erstmal Geld daf?r kassieren w?rde. Kannte man bis dato eher nicht. Und das war ung?nstig. Denn das erste, was viele Leute sich Anfang der Neunziger in Osten erstmal anschafften waren: neue Autos. Der Trend ging zum Zweit- und Drittwagen. Aber wo hinstellen w?hrend des Einkaufens? Nat?rlich auf einen kostenlosen Parkplatz. Schon toll wie es da pl?tzlich f?r jedes Problem eine L?sung zu geben schien...
Auch, wenn man sich z.B. gar kein Auto leisten konnte. L?sung: Auf Kredit kaufen. Auf Pump. Oder um es euphemistischer auszudr?cken: "Finanzierung". Pl?tzlich konnte man alles finanzieren. Fernseher, Computer, Stereo-Anlagen, H?user. Solange man nur einen Job hatte.
Ironie des Schicksals: Genau den hatten viele bald nicht mehr. Aber daf?r ja Autos, Fernseher und Stereo-Anlagen.
Da geht es hin. Jetzt sieht man hier nur noch freies Feld. Aber auf der linken Seite kommen die altbekannten Betonblocks in Sichtweite. Platte. So nannte man die Wohnblocks aus Fertigbauteilen. Alle nach demselben Schema zusammengebaut, alle in phantasielosen geometrischen Ordnungen platziert. Alle in langweiligem Grau. Gute alte Platte. Meistens so um die sechs Stockwerke hoch. Aber immerhin die modernste Wohnungen seinerzeit. Obwohl es vielleicht von au?erhalb wie ein Gefangenenlager anmutet. Heute sind die Bl?cke bunt, viele wurden um ein paar Stockwerke gek?rzt oder sind Doppelh?usern gewichen. Manche mit Terrasse. Manche mit neuen Balkons oder G?rten im Hinterhof. Manche auch nur mit Aufz?gen. Manchmal klaffen auch nur weite freie Fl?chen wo fr?her mal die Plattenbauten standen. Naja, immer noch besser...


Revision [421]

Bearbeitet am 2005-06-27 01:15:33 von YodaHome
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